Bild: Cassander

Cassander

Ständige Mitglieder der Gruppe sind zur Zeit:

Mathias Huth - Klavier
Christian Mattick - Flöte
Heinz Friedl - Klarinette
Alban Beikircher - Violine
Michaela Buchholz - Violine
Klaus Kämper – Violoncello
Stefan Blum - Schlagzeug
Gruppe für Musik des 20. Jahrhunderts
München


Cassander ist ein Projekt Münchner Musiker, das sich gezielt der Auseinandersetzung und Begegnung mit Musik des 20. Jahrhunderts widmet. Dabei steht die Beschäftigung mit der „klassischen Moderne” im Mittelpunkt. Die Besetzung des Ensembles reicht – je nach Anforderung – vom Duo bis zur Kammerorchesterstärke.
Ein wichtiges Anliegen der Gruppe ist die Korrelation der verschiedenen Kunstgattungen, da gerade in der Moderne die eindeutige Abgrenzung der verschiedenen künstlerischen Medien gegeneinander sich relativiert. So wurde Cassander, der Antipode des melancholischen Helden Pierrot in Schönbergs „pierrot lunaire”, zum Paten und Namensgeber – eine Figur, die gleichermaßen in der Musik, der Dichtung, der bildenden Kunst und auf der Bühne zu Hause ist.

Als erstes wichtiges Projekt realisierte die Gruppe „Cassander” im Herbst 1995 Arnold Schönbergs „pierrot lunaire” und Hanns Eislers „14 Arten den Regen zu beschreiben”, u.a. im Rahmen der Ausstellung „Pierrot, Melancholie und Maske” im Münchner Haus der Kunst. Es folgten Auftritte im Rahmen des Münchner Satie-Festivals und eine Koproduktion mit der senegalesischen Gruppe Djielia sowie Auftritte in Landshut und Darmstadt mit dem Programm „Von Walen und japanischen Gärten - John Cage, George Crumb“.